Über mich

"In jedem von uns steckt ein Samenkorn, das nur darauf wartet, zu keimen und zu einer wunderschönen Blume oder einem starken, mächtigen Baum zu werden!"

Qualifikationen
 

Fachliche Qualifikationen:

  • MBSR Achtsamkeitstrainerin (geprüft und zertifiziert, Studium nach Jon Kabat-Zinn)
     
  • Ausgebildeter und geprüfter Personal Coach
     
  • Ausgebildete und geprüfte Psychologische Beraterin
     
  • Ausgebildete und geprüfte Systemische Beraterin
     
  • Ausgebildete und geprüfte Kunst- und Kreativtherapeutische Beraterin 
     
     

Zusatzqualifikationen: 

  • EFT-Klopftechnik
     
  • Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg
     
  • Gesprächsführung nach Rogers
     
  • 5 PATH Hypnose-Methode
     
  • Vergebungsarbeit mit 5 PATH Methode
     
  • Positive Psychologie
     
  • Rhetorik nach Gerhard Reichel
     
  • Seminarleitung in der freien Wirtschaft
     
  • Schulungsleitung in der freien Wirtschaft
     
  • Prüfungsleitung in der freien Wirtschaft


 

"Das Leben ist ein Geschenk und die Freiheit mein Eigentum!"

Nach dem Schulabschluss und meiner Ausbildung war ich voller Tatendrang und Vorfreude auf das Leben. 

Ich wollte die Welt erobern und meine Träume verwirklichen. 

 

Aus diesem Grund zog ich von Passau nach Regensburg, nahm eine Stelle in der freien Wirtschaft an und heiratete. 
Ich war überzeugt, dass ich mir so meine Wünsche erfüllen könnte, und blickte voller Hoffnung in die Zukunft.

Doch bald musste ich erkennen, dass der Weg, den ich so unreflektiert eingeschlagen hatte, nicht dem entsprach, was ich mir von meinem Leben erhofft hatte. 
Der Traum, der mich angetrieben hatte, zerplatzte nicht von einem Tag auf den anderen, sondern löste sich nach und nach über den Verlauf vieler Jahre auf. 
In der beruflichen Tätigkeit fand ich keinen tiefergehenden Sinn, und immer stärker spürte ich, dass meine wahre Bestimmung in einem anderen Bereich lag. 
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich selbst noch nicht vollständig gefunden, doch immer klarer wurde mir, was ich mir wirklich vom Leben erhoffte. Leider war ich auf einem vermeintlich falschen Weg abgebogen.

Innerlich wollte ich ausbrechen, doch mir fehlte die Kraft dazu. 
Die Arbeit fühlte sich zunehmend unpassend an, und je mehr ich mich mit meiner beruflichen Lage auseinandersetzte, desto deutlicher wurde mir, wie fehl am Platz ich dort war. 
Im privaten Bereich hielten mich die Ehe und der fortschreitende Hausbau fest an meinem Platz und machten es nahezu unmöglich, an ein Entrinnen aus meinen Lebensumständen zu denken. 

Diese negativen Gefühle drangen immer tiefer in alle Bereiche vor und führten über die Jahre zu wachsender Unzufriedenheit.

Ich spürte, dass ich frei sein wollte, dass ich das tun wollte, was mir am meisten am Herzen lag: die direkte Arbeit mit Menschen, ihnen zu helfen und sie zu unterstützen. 
In meinem beruflichen Umfeld versuchte ich, die Situation durch Fort- und Weiterbildungen zu ändern. Ich besuchte Seminare, wechselte die Stellen und hoffte, dass der engere Kundenkontakt mir die ersehnte Sinnhaftigkeit bringen würde.

Doch auch das war nur ein Kompromiss, um meine "Gefangenschaft" in Einklang mit meinen tiefsten Wünschen und Bedürfnissen zu bringen. Schulungsleiterschein, Rhetorikseminare und Fortbildungen im Bereich Kundenkommunikation konnten nie das ersetzen, was ich wirklich wollte: direkt und auf emotionaler Ebene mit Menschen zu agieren. Die Schlinge zog sich immer weiter zu, und auch im privaten Bereich verschlechterte sich die Situation zunehmend.

Nach mehr als 15 Jahren war ich an einem Punkt angekommen, an dem ich nicht mehr konnte – ein Punkt, der noch milde beschrieben ist, denn es handelte sich tatsächlich um einen Tiefpunkt, aus dem ich nicht zu entkommen schien. 
Die Ehe hatte sich in ein Gefängnis aus Lügen und Intrigen verwandelt, und in keinem Bereich meines Lebens konnte ich mehr meine Heimat finden. 
Mehr noch: Ich hatte mich selbst verloren und war zum Opfer meiner Mitmenschen und Umstände geworden.

Damals konnte ich es nicht ahnen, doch heute weiß ich, dass der tiefste Punkt auch etwas sehr Schönes in sich birgt, nämlich das Potenzial für Veränderung. Es war der Moment, in dem der starke Drang nach Selbstverwirklichung erwachte, der Samen meiner inneren Blume zu keimen begann und nach dem Licht drängte. Ich brauchte diese schwierige Zeit, um zu erkennen, wer ich wirklich bin und wer ich sein wollte. Ich habe verstanden, dass ich frei bin – frei, meine eigenen Entscheidungen zu treffen und mir niemand diese Freiheit nehmen kann.

So ließ ich mein altes Leben buchstäblich hinter mir und entschloss mich, einen radikalen Neuanfang in meiner Heimat Passau zu starten. Der Anfang war alles andere als leicht.

Oft hätte ich mir Unterstützung gewünscht, oder zumindest Bestätigung in dem, was ich mit meinem neuen Leben anfangen wollte, doch diese blieb aus. Dennoch wurde mir zunehmend klar, dass meine wahre Berufung in der Unterstützung und Begleitung von anderen lag, auch wenn ich selbst noch lange nicht bereit war, diesen Schritt zu gehen. Zunächst war ich rund um die Uhr mit den Neuerungen meines Lebens beschäftigt – Scheidung, Neuorientierung und der ständige Umbruch. 

Es war nicht die Zeit, die meine Wunden heilte, sondern die innere Stärke, die mit jedem Tag mehr zum Vorschein trat. 
Stück für Stück vollzog sich eine Metamorphose. 
Über die Kunst fand ich einen Weg, mich auszudrücken und in einem sicheren Raum mit meiner Vergangenheit und der Zukunft in Einklang zu kommen. Die Kunst half mir, meine innere Freiheit zu entdecken und mich selbst neu zu finden.

Im Laufe dieser Zeit lernte ich auch meinen jetzigen Ehemann kennen, der mich in dem bestärkte, was mir wichtig war. 
So fand ich immer mehr zu mir selbst und durfte endlich der Mensch sein, der ich wirklich war. Diese Entwicklung ließ mich mit der nötigen Kraft und dem Mut an meine Berufung herantreten: 
die psychologische Beratung in Verbindung mit Achtsamkeitstraining und Kunsttherapie. 
Heute weiß ich: Hier bin ich richtig, hier mache ich etwas Sinnvolles.

Ich möchte meinen Klienten zeigen, dass sie nicht allein sind, dass jeder Schritt zurück auf lange Sicht einen großen Sprung nach vorne bedeuten kann, wenn man sich selbst besser kennenlernt und an sich selbst glaubt. Ich möchte ihnen zeigen, dass auch in ihnen ein Samenkorn steckt, das nur darauf wartet, zu keimen und zu einer wunderschönen Blume, einem starken und mächtigen Baum zu werden.

Ich weiß, was möglich ist, denn ich habe es selbst erlebt, und diese Erfahrungen möchte ich im Rahmen meiner Tätigkeit weitergeben.

 

 

2025 - Nadine Straßer

"Angst ist wichtig - irrationale Angst kann mit Hilfe der Vernunft überwunden werden."

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